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Digitalisierung und HR

Was beschäftigt CDOs?

Am 21. Juni fand in Hamburg das erste CDO Dinner statt (CDO = Chief Digital Officer). Es hat sich schon so mancher bemüht, diese scheue Spezies zusammenzubringen. Doch CDO´s passen eben nicht nur in die IT-Schublade, sondern müssen sich auch in Organisationsentwicklung, BPO und HR auskennen. Dem Organisator Ole Mensching ist es gelungen, den Grundstein für ein künftiges CDO Netzwerk in Deutschland zu legen.

So trafen sich etwa fünfzig Digital Allrounder zum Stelldichein in den tanzenden Türmen. Lustig fand ich persönlich, dass wir alle irgendwie gleich aussehen. Jeans, weißes Hemd, Blazer. Und alle eher lässig-liberal. Und kommunikativ. Die Diskussionen starteten

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Azubis first. So einfach geht das.

Auf den vielen HR-Konferenzen, die ich in den letzten zwölf Monaten mitgestalten durfte wurde mir eines klar. Viele HR-Entscheider wissen sehr genau, was bei HR 4.0 in Bezug auf Kompetenzmanagement und Talententwicklung zu tun ist. Aber sie tun es nicht. Woran das liegt, konnte ich mittlerweile in meinen Beratungsgesprächen vor Ort in Erfahrung bringen.

Kompetenzorientiertes Lernen, Informelles Lernen, Selbstbestimmtes Lernen, allgegenwärtiges Lernen, Blended Learning…die Begriffe nebst der dahinter stehenden Konzepte sind bei den HR-Entscheidern bekannt. Hinzu kommen die Anforderungen der Organisation: Verringerung der Abwesenheitszeiten, zielorientiertes Lernen, vereinfachte Administration, Nutzung digitaler Technologien. Ein weiterer Bremsklotz für den Entscheider ist die IT,

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Come in and burn out!?

HR Management für den Grenzbereich. Vom 09. bis zum 24. Mai folgten 425 Personaler der Einladung zum „HR Fitnessclub“ des Initiators Arne Prieß an sieben locations und meldeten sich zum Austausch über diese ungewöhnlichen Themenkonstellation an. Meine Aufgabe war es dieses Mal, über das Thema „Digital Readiness für gesunde Organisationen in einer digitalen Welt“ zu sprechen. Zur Teilnahme waren ausschließlich operativ tätige Personaler zugelassen.

Die Aussage „Come in and burn out“ entstammt einem Kommentar eines Angestellten auf der Arbeitgeber-Bewertungsplattform Kununu. Es ist leicht vorstellbar, welche Auswirkungen diese Bewertung für das bewertete Unternehmen hat. Also geht es darum, solche Folgen zu

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HR Development auf der Hannover Industriemesse 2017

Ein Fluss namens Wissen bestimmt die Zukunft der Unternehmen.

Die HMI ist die weltgrößte Messe für Anlagen- und Maschinenbau. Es ist absolut beeindruckend, was es alles zu sehen gibt: Roboter, die ganze Autos durch die Luft wirbeln und dabei Räder montieren, aber auch künstliche Skelettverstärkungen für den menschlichen Körper, der uns beinahe zu Superhelden macht. Doch trotz allen Top-Entwicklungen begleitet ein großes Thema die Messe: Der Umgang mit Lernen und Wissen!

Und da ich dort zufällig einen Vortrag zu halten hatte und meine Kollegen sogar einen eigenen Messestand gebucht hatten, steckten wir plötzlich mitten drin in einer Branche, wo der

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Challenge Transformation – ein Kongressbericht des DGFP Jahreskongresses 2017

Am 23./24. März fand in Berlin der traditionelle Jahreshöhepunkt des DGFP statt. Dieses Mal im sehr coolen und ziemlich großartigen WECC, dem Westhafen Event & Convention Center in Moabit. Es kamen etwa vierhundert HR Entscheider aus den Top-Organisationen, auch immer mehr aus dem öffentlichen Sektor. Meine Aufgabe bestand darin, über den Gesamtprozess der Learning Customer Journey zu sprechen. Von der Konzeption bis zum allgegenwärtigen Lernen. Aber dazu später mehr.
Wie immer gelang es dem DGFP, prominente Speaker aus Wirtschaft und Politik zu gewinnen. Vom Chef der Bundesbank bis zum Staatssekretär. Man entschied sich für den klassischen Formatmix aus Vorträgen und

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Wie muss Lernen organsiert werden? Ein Konferenzbericht.

Das Corporate Learning Forum fand dieses Jahr am 07.-08. März im Frankfurter Mövenpick Hotel statt. Die Teilnahmegebühr betrug rund zweitausend Euro. Meine Aufgabe lag darin, neue Methoden und Systeme zu kognitiven Lernlösungen vorzustellen. Frei nach meinem Credo: „Wenn Lernen und Wissen die Kernkompetenzen moderner Organisationen sind, müssen Methoden und System zwingend im Einklang stehen“.

An der Konferenz nahmen etwa fünfzig hochrangige Personalentwickler aus führenden Unternehmen teil. Das fachliche Niveau des Events war durchwegs von bester Güte. Der Moderator Torsten Fell bestach nicht nur durch gute Unterhaltungs- und Organisationsnoten, sondern auch durch fundiertes Fachwissen. Das hat man nicht oft so. Nach

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Ein LMS entwickelt keine Talente

Kompetenz unterscheidet sich in Sozial-, Methoden und Fachkompetenz. Sie definiert sich hierin aus Fähigkeit, Bereitschaft und Befugnis. Am 25. Januar 2017 fand im Kölner „Blaue Funkenturm“ der Kongress für Weiterbildung statt. Veranstalter war das Deutsche Institut für Marketing, vertreten durch Herr Prof. Michael Bernecker. Der Eintrittspreis betrug 399 Euro. Meine Aufgabe lag darin, über das „Dreigestirn digitaler Weiterbildung“ zu referieren.

Aus der obigen Kompetenzdefinition ergibt sich der Handlungsrahmen zum Aufbau moderner Personalentwicklung, beginnend von „Digital Leadership“ bis hin zur „Digitalen Souveränität“ jedes Mitarbeiters. „Kompetenzen entwickeln und Talente fördern“ lautet das Credo moderner Unternehmen. Es geht also längst nicht mehr nur

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Ist 70:20:10 ein Modell von gestern?

Wie kognitive Lernsysteme unser Leben verändern werden.

Ich wünsche Ihnen ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2017. Wie in meinem letzten Blog angekündigt, werde ich mich 2017 intensiv mit kognitiven Lernmethoden beschäftigen. Der Grund, warum ich 3D-Scan-Methoden mit AR und VR Technologien und neuen pädagogischen Methoden in ein System gepackt habe, liegt in der geradezu disruptiven Chance, den Lernort, die Lernzeit und die Lernmethode selbstbestimmt zu gestalten und dabei bekannte Regeln über den Haufen zu werfen.

Der Einzug neuer, technische Möglichkeiten verändert bekannte Lernmodelle, insbesondere das weit verbreitete 70:20:10 Modell. Michael M. Lombardo und Robert W. Eichinger veröffentlichten erstmals Ergebnisse

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Ein Jahresvorblick: Der Seminarkatalog ist ein Auslaufmodell

Wenn Lernen und Wissen die Kernkompetenzen moderner Unternehmen sind, müssen Methode und System zwingend im Einklang stehen

Das Projekt, die Unternehmenswerte zu bestimmen, bringt den Beteiligten viel Freude. Denn wenn es um die Bestimmung von Werten, Vision, Mission, Unternehmensgrundsätzen und Kompetenzmodelle geht, sind die Führungskräfte in ihrem Element. Doch leider ist in diesem Fall „Top-Down“ ein Auslaufmodell.

Führungskräfte sind der Dreh- und Angelpunkt bei der Digitalisierung von Organisationen. Doch um gleich hier bestimmten Ängsten vorzubeugen: Es geht nicht darum dass Führungskräfte die coolsten Geräte und Apps als Vorreiter benutzen. Und es geht auch nicht darum, am eigenen Stuhl zu sägen.

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World Class Digital Transformation – Workforce Edition. Ein Konferenzbericht.

Am 29./30. November trafen sich die HR Leader führender Unternehmen zum Digital-Plausch auf dem internationalen Strategiekongress WCDT Workforce Edition. Der Teilnahmepreis betrug 1.999€ für zwei Tage. Die diesjährigen Schwerpunkte im Darmstädter „Darmstadtium“ waren die HR-Themen: Talent Acquisition, Corporate Learning und Workplace Transformation. In meinem Beitrag unternahm ich den Erklär-Versuch, wie die Umsetzung einer holistischen Lern- und Wissensstrategie im praktischen Unternehmensalltag gelingen kann.

Wenn man den Berichten aus den Unternehmen folgt, ist es spannend zu sehen, wie weit fortgeschritten einzelne Reifegrade in der Umsetzung digitaler Lern- und Wissensmodelle sind. Es hat mich gefreut, dass beispielsweise bei KLM bereits VR-Technologien eingesetzt

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DGFP Jahrestagung PE „Neu vermessen“. Ein Konferenzbericht.

Am 24./25. November 2016 startete der Jahreskongress Personalentwicklung der Deutschen Gesellschaft für Personalführung, DGFP, in Ludwigsburg. Die Teilnahmegebühr in der gelungenen Open Space Location lag bei 1.200€. Circa achtzig Entscheider für Personalentwicklung tauschten sich primär über die Themen „Kompetenzmodelle“ und „Quo vadis PE?“ aus. Mein Beitrag lag in der Antwortsuche zur Frage, wie Kompetenzmodelle ihren Weg in die praktische Umsetzung im Unternehmens- (Bildungs-) alltag finden können.

Eines vorweg: Diese Jahrestagung für Personalentwickler des DGFP gehört definitiv zu meinen TOP 3 aller bisherigen Events. Dies betrifft sowohl den Inhalt, die Location, das fantastische Format und die Teilnehmer. Was dem Besucher als

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Der Mensch im Mittelpunkt. Ein Konferenzbericht.

Am 08./09. November veranstaltete die die DWT den Strategiekongress „IT in der Bundeswehr. Der Mensch im Mittelpunkt“. Die Teilnahmegebühr in der Stadthalle Bad Godesberg betrug 980€. Rund einhundert Teilnehmer aus Industrie und Öffentlichem Dienst nutzten die Gelegenheit, um sich mit der aktuellen und zukünftigen Rolle des Menschen in der Digitalisierung auseinanderzusetzen. Von mir erhoffte man dieses Mal ein klares Statement zu kognitiven Weiterbildungssystemen – also von Systemen, in denen Mensch und IT ihre Stärken bündeln. Denn mit der Digitalisierung darf die Arbeitsbelastung trotz verbesserter Effizienz nicht steigen.

Für Außenstehende und Angehörige der Bundeswehr ist es verwunderlich, dass die internen Strukturen

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Die digitale Zukunft der IT. Ein Konferenzbericht.

Am 17./18. Oktober fand der Strategiekongress „Die digitale Zukunft der IT“ im noblen hambuger Sofitel statt. Zur Konferenz lud der Management Circle ein, die Teilnahmegebühr für zwei Tage betrug als Listenpreis stolze zweitausend Euro. Meine Aufgabe war es dieses Mal, einen Workshop zum Thema „IT-Service und Digitalisierung“ durchzuführen. Auf dieser Veranstaltung heißt so etwas „Thementisch“.

Mit circa sechzig Teilnehmern und ziemlich prominenten Beiträgen bot dieser Kongress die Basis zum direkten Austausch untereinander, auch wenn einige Redner kurz nach ihrem Beitrag wieder abreisen mussten. Der Anteil an CIO´s dürfte bei 40% gelegen haben. Dabei kristallisierte sich (wieder mal) ein nicht-technisches Thema

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Servicetechnik und Digitalisierung. Ein Konferenzbericht.

Der Service-Strategiekongress „EXIS“ fand 2016 zum sechsten Mal an der Uni Koblenz statt. Der Initiator Prof. Gouthier ist derart gut vernetzt, dass sich dort sich Top-Service-Entscheider versammeln. Auf einer hochkarätigen Veranstaltung mit circa einhundert Personen ist persönlicher Kontakt quasi garantiert. Meine Aufgabe 2016 war es, einen Workshop zum Thema „Service Excellence und Digitalisierung“ durchzuführen.

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Wie oben auf diesem Präsentationsbild von Prof. Gouthier ersichtlich ist, liegt die Schnittstelle der Servicebotschaft zwischen Mensch und System. Da passt ein Typ wie ich natürlich gut ins Programm, denn genau in diesem Bereich vermutet man bei mir so etwas wie Kernkompetenz. Als Servicelaie durfte ich

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Digital-HR ist ...wenn Methode und System im Einklang stehen

Der Herbst ist die Jahreszeit der Tagungen. In meinem Kalender stehen in diesem Jahr noch sieben Sprecherbeiträge zu digitalem Kompetenzmanagement. Da braucht es schon mal erhöhte Sauerstoffzufuhr. Aber manchmal darf man auch Gast sein. So auch am 28. September bei der IHK zu Köln. Titel der Veranstaltung: „DigitalHR“.

Kongresse mit potenten HR-Leuten werden gerne zur Trendbestimmung genutzt. Dazu bedient man sich der herrlich analogen Methode des „Klebepunkte-auf-Thema-klebens“. Das ergibt in der Regel ein Stimmungsbild in Echtzeit. Dieses habe ich Ihnen als Titelbild dieses Blogs fotografiert.

Mit überwältigender Mehrheit gewinnt das Thema „Digital Leadership“ vor „Digitale Kompetenzen“. Platz Nummer Drei teilen

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